Jungwinzer Haimerl präsentiert seine Weine vor dem Schlossquadrat-Trophy-Finale

Jungwinzer Haimerl präsentiert seine Weine vor dem Schlossquadrat-Trophy-Finale

Johannes Haimerl aus dem Kamptal stellt am 14. April seine Weine im Restaurant Gergely’s vor. Der 27-Jährige ist einer von sechs Finalisten der 16. Schlossquadrat-Trophy.

Der 27-jährige Winzer bewirtschaftet gemeinsam mit seiner Familie 25 Hektar Rebfläche im Kamptal. Das Weingut besteht seit 1829 in Gobelsburg. Zu den wichtigsten Lagen zählen Ried Spiegel, Ried Redling und Ried Haid. Haimerl absolvierte die HBLA Klosterneuburg und sammelte Praxiserfahrung bei Schloss Gobelsburg, Von Othegraven und Grove Mill. Seit 2020 ist er für Keller und Verkauf verantwortlich. „Grüner Veltliner und Riesling müssen bei mir nicht staubtrocken sein“, teilt Haimerl mit. Der Fokus liege auf charakterstarken Riedenweinen aus dem Kamptal.

Sechs Finalisten treten im Mai an

Neben Haimerl qualifizierten sich Katharina Baumgartner aus dem Weinviertel, Lukas Schiefermair aus Oberösterreich, Johannes Kölbl aus dem Weinviertel, Martin Hahnekamp vom Leithaberg und Martin Heinzl aus dem Weinviertel für das Finale. Die Entscheidung über das „Weintalent des Jahres 2026“ fällt am 12. Mai 2026 im Innenhof des Schlossquadrats. Jeder Finalist tritt mit zwei Weinen an. Die Bewertung setzt sich aus dem Urteil der Fachjury, den Publikumsstimmen der Einzelverkostungen und einem Live-Voting beim Finale zusammen.

Die Schlossquadrat-Trophy wurde 2009 gemeinsam mit der Österreich Wein Marketing gegründet. „Wir geben jungen Talenten eine Gelegenheit, ihre Weine in Wien einem interessierten Publikum zu präsentieren“, erklärt Jürgen Geyer, Initiator des Wettbewerbs. Die erste Hürde ist eine Blindverkostung vor einer Fachjury. Geyer teilt mit, dass die wenigsten Teilnehmer beim ersten Versuch ins Finale gelangen würden.



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